Angst

Wie Hunde auf Angst reagieren

 Drei mögliche Reaktionen sind: 

 

Flucht...

Freeze …

Aggression …

... vergrössert die Distanz zum angstauslösenden Reiz.

Die empfundene Erleichterung wirkt dabei belohnend.

Weil das Verhalten Wirkung gezeigt hat,

macht der Hund dies vielleicht zu seiner bevorzugten Strategie,

ohne etwas anderes probiert zu haben.

… bedeutet, der Hund erstarrt (einfrieren) 

und ist völlig handlungs- und bewegungsunfähig.

Hierbei kann der Hund nur hilflos warten

bis die Bedrohung vorüber ist.

… beginnt zunächst mit Hinrennen und Verbellen.
 
Bei Erfolg dieser Lösungsstrategie,
 
wird der Hund diese immer früher
 
vorbeugend einsetze. Dies kann schnell
 
zu einem Schnappen oder Beißen führen.  
 

 

Alle drei Fälle versetzen den Körper in höchste Alarmbereitschaft.
Es dauert lange, bis der Hund sich von diesem Stress wieder erholt und entspannt ist.
Ist er solchen Situationen über lange Zeit ausgesetzt,
ohne dazwischen ausreichend Phasen zum Entspannen zu habe,
reagiert derKörper.
Der Hund kann krank werden oder stressabbauende Stereotypien entwickeln.
Aus diesem Grund ist es wichtig, ihm mit dem richtigen Training zu zeigen,
dass es auch andere Strategien gibt, mit der Angst umzugehen, die auf Dauer viel besser funktionieren.
Angst ist ein sehr kompliziertes und komplexes Verhalten, das unter Umständen lange braucht bis es verloren geht. Manche Hunde werden ihre Angst nie ganz verlieren.
Wie lange ein Anti-Angst-Training dauert, hängt ab von der Sozialisierung des Welpen und beim erwachsenen Hund von dessen Fähigkeiten, sich mit Umweltreizen auseinander zu setzen.
Außerdem ist wichtig, ob der betroffene Hund eine schlechte Erfahrung gemacht hat und wie schlimm er diese erlebt hat.
Von großer Bedeutung ist auch, wie lange die Angst schon andauert und
welche Verhaltensweisen sich vielleicht schon daraus entwickelt haben.